Tagebuch Session 15 - 21.02.2011
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Aktuelle Situation: Alle Mitstreiter sind auf Igelsheim, ebenso der alte, etwas tatterige und vergessliche Ritter Oppstein nebst Gefolge (Hofdame, Kundschafter und drei Wachen).

Verstärkte Wachen wegen bevorstehender Ankunft von Godefroy mit ungewissen Absichten.

 

Aktuelle Nachrichtenlage: Oppstein berichtet, dass Der Diakon in der Wildermark einmarschiert ist und den vakanten Stuhl besetzt hat. Außerdem scheint Theoderich in einer Sänfte in Kleidung eines Edelmanns gesichtet worden zu sein. Die Frage bleibt, ob es eine Haluzination des tatterigen Oppsteins war oder die Auferstehung des Erschlagenen aus Jerusalem. Merkwürdig jedenfalls, dass man ihn in letzter Zeit häufiger, leider mehr lebendig als tot gesehen hat.

 

Godefroy erscheint mit neun berittenen, schwer gerüsteten und bewaffneten Kreuzrittern vor unserem Tor und fordert die Herausgabe einer Hirschstatue, die sich angeblich in unserem Besitz befindet. Unser Dilema: Wir haben keine Hirschstatue und im Ernstfall auch keine wirkliche Gegenwehr gegen diese Recken.

 

Während unserer Beratungen bemerken wir die Krähe, die wir bereits vor ein paar Tagen über dem Wrack der Runghold sahen. Mit der gewohnten Treffersicherheit erlegt Franken das Tier, das augenscheinlich nicht natürlich war (Teufelszeug). Ein weiterer Schrecken fährt uns in die Glieder, als ein Gewitter aufzieht und der Blitz in die Burg einschlägt. Es kann kein Zufall sein, dass der Blitz genau in die Kiste mit den Fundsachen aus der Runghold schlägt und dabei einem Speckstein auflöst, dessen Runenzeichen sich in die Truhe einbrennen und wir diese Runenzeichen als dieselben wiedererkennen, die wir auch auf der Statue des Gefallenen Engel Sanael sahen.

 

Anstatt Godefroy mit einer List in die Burg zu locken, beschließen wir mit offnen Karten zu spielen und erwarten Godefroy um 12:00 auf der Burgmauer. Als er uns nicht glaubt, dass wir uns nicht im Besitz der Hirschstatue befinden, erlauben wir ihm im Austausch in die Truhe zu sehen. Er erkennt die Hirschstatue versteckt in einer irdenen Statue eines schreihenden Menschen, zerschlägt letztere und freut sich ungemein nun im Besitz des Hirschen zu sein. Zum Dank bilden sie unsere Milizen aus und versprechen uns weiteren Lohn. Wir sind froh, ohne Blutvergießen davongekommen zu sein (weder Burg noch wir hätten einem Angriff dieser Truppe lange standgehalten) und denken über eine Verbesserung unserer Wehrhaftigkeit nach als Dietmar uns zur Beratung zusammenruft.