Die Schlacht von Osrung verfasst von Ottokar
Das Heldenlied vom vernichtenden Sieg der Kaiserlichen gegen die Kirche bei Osrung
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Die Schlacht von Osrung

Mit mutigem Herzen verabschieden sich Rodrigez, Anselm und Ottokar von Gut Igelsheim und ihrem treuen Volk. Insgesamt ziehen 2 Fähnlein in die Schlacht. 8 Bogenschützen von Oppenheim und 8 tapfere Kämpfer von Gut Igelsheim. Das ganze Dorf Igelsheim wünscht uns Glück und Erfolg für die Schlacht. Frauen stecken Ihren Männern Blumen zum Abschied ins Haar und Kinder haben Tränen in den Augen. Niemand weiß wer wieder heimkehren wird.
Bruder Heinrich spricht einen letzten Segen für uns, dann geht es los.

Die ersten Tage verläuft die Reise problemlos. Je näher wir den Kampfeslinien kommen, umso mehr Menschen kommen uns entgegen; hungrig, verletzt, geschändet und vertrieben. Hier und da sieht man Tote am Wegesrand liegen. In einem Käfig im Baum hängend sehen wir einen toten Kaiserlichen. Uns ist mulmig zumute, aber tapfer und entschlossen gehen wir weiter.

Plötzlich in der Ferne sehen wir Truppenformationen und Menschengemenge. Es sind Kaiserliche. Wir gehen hin und sehen dass sie gerade im Aufbruch begriffen sind. Wir fragen einen Soldaten wer hier das Oberkommando hat. Es ist Marschall Ludolf von Wertlingen und wir finden ihn dort drüben im Zelt.
Wir gehen hinein und werden hoffnungsvoll begrüßt. Der Marschall berichtet uns knapp dass die Schlacht jetzt beginnt und wir gerade noch rechtzeitig kommen. Der Marschall trinkt mit seinen beiden Kommandanten einen letzen Tost dann soll es losgehen. Doch plötzlich ringt der Marschall und seine Männer um Luft, sie würgen und japsen. Es war Gift in den Bechern.
Ottokar geht zum Marschall um nach den Anweisungen zu fragen. Keuchend versucht der Marschall zu reden, doch Ottokar versteht nichts.
Ein Soldat kommt ins Zelt und fragt nach den Befehlen. Ottokar und Rodriguez übernehmen das Oberkommando und rennen raus zu den Truppen. Es wird zum Angriff geblasen.

Auf freien Feld stehen uns die feindlichen Truppen gegenüber.

Leomar vom Berg: 1xLeichte Kavallerie , 1xBogenschützen
Papst (Welf von Dresden): 3xMI
Timusch von Brünn: 1xLeichte Kavallerie , 1xBogenschützen

gegen

Oppstein: 1xBogenschützen
Igelsheim: 1xLeichte Infanterie
Kaiser (Marschall Ludolf von Wertlingen): 2xHI, 2xMK
Etzel von Gallys: 1xLeichte Infanterie, 1xBogenschützen, 1xLeichte Kavallerie


Ottokar und Rodrigez übernehmen jeweils das Kommando eines Fähnleins. Anselm klettert auf einen Baum damit er den Überblick über das Schlachtfeld hat und ruft uns Kommandos zu.

Nach einer kurzen, blutigen und heftigen Schlacht siegen die Kaiserlichen. Auf Seite der Kaiserlichen sind nur wenige Gefallene zu beklagen.
Timusch von Brünn überlebt als einziger von den bischöflichen Truppen und wird gefangen genommen. Er soll dem Kaiser überbracht werden.