Der Aufbruch

am nächsten Morgen als wir aufstanden wussten wir alle das es ein langer Marsch Richtung Osten wird.
Alle fieberten schon unserem frisch erworbenen Rittergut entgegen.
Als allererstes gingen wir zu xxxHändlerxxx und fragten Ihn, ob wir ihn begleiten können, schliesslich hätte er somit auch den Vorteil einer "schlagkräftigen Truppe".
Er war sichtlich begeistert, das wir uns Ihm anschliessen wollten, da wir somit ja auch für seine sechs Reisenden Sicherheit bringen würden.
Er empfahl uns noch Proviant für mehrere Tage einzukaufen und half uns einen guten Preis für den Reiseproviant herauszuhandeln.

Ottokar und Franken holten noch den Mönch Herbert ab, welcher ja nach unserer Übereinkunft mit dem Abt, im Rittergut sich der Kapelle annehmen soll.
Auf dem Weg zur Kapelle sahen wir noch den Söldner HaraldXXX??? von gestern, mit dem sich Preymsl angelegt hatte, allerdings mit einem recht merkwürdigen Verhalten.

Er kroch auf allen vieren auf das Kloster zu, und flüsterte immer etwas von "Der Herr wird uns alle erlösen". Wir haben Ihn angesprochen, allerdings war sein Geisteszustand nicht normal und er reagierte nicht auf uns. Komisch... gestern war er noch sehr aggressiv gegenüber uns, und heute dies. Wir wussten alle nicht was mit Ihm los war. Auch als wir den Mönch darauf ansprachen wusste dieser nicht was mit Ihm geschehen war.
Allerdings waren wir alle so heißblütig darauf, endlich unser Rittergut aufzusuchen, das wir HaraldXXXX?? sein Schicksal überliesen und uns mit dem Abt auf dem Weg zurück zum Händler machten um endlich loszumaschieren.

Es war schon mittag als wir endlich losgingen. Der Marsch war ereignislos, und wir machten als es dunkel wurde unsere erste Rast um ein Nachtlager aufzubauen. Wir waren noch nicht soweit in den Osten gelangt, und die Gegend war noch relativ sicher, somit brauchten wir noch keine Wachen für unser Nachtlager.
Doch plötzlich, als das Lagerfeuer schon brannte, hörten wir seltsame Geräusche aus unserem Wagen. Wir sprangen alle sofort auf und umstellten den Wagen. Es stellte sich heraus, das der kleine XXX, welcher uns verraten hatte, Justin gefolgt ist. Er hat wohl in Justin einen neuen Freund gefunden und wird ihn nun erstmal begleiten. Naja er versprach Justin alles zu tun um bei Ihm bleiben zu können, aber seine Kochkünste haben uns erstmal etwas abgeschreckt.
Einmal hörten wir noch wildes Pferdegewieher in der Nacht, welches aber weit entfernt war, machten uns darüber aber keine Gedanken.

Am nächsten Morgen zogen wir wieder los. Gegen Mittag machten wir eine sehr seltsame Erfahrung.

Ich fand Pferdespuren von wilden Pferden so wie sie die "XXX" reiten, und kaum hatte ich über meine Entdeckung die anderen informiert, stürmten auch schon drei XXX auf Ihren Pferden auf uns zu. Wir gingen alle in Deckung, ausser mir selbst, denn ich stolperte über eine Wurzel und wurde beinahe von einem der Reiter niedergeritten. Doch dieser sprang kurz vor mir im vollen Gallopp vom Pferd und kam genau vor mir zum stehen. Wir waren alle erstarrt.

Der Wilde übergab mir einen sehr hochwertigen Pfeil und malte in den Staub einen Hirschen und ein Pferd. Er machte mehrere verschiedene Gesten und erwähnte auch öfters den Namen von Frederico di Voletta mit dem ich vor ein paar Jahren mal für ein paar Tage in einer Hütte eingeschneit war. Ausserdem erwähnte er öfters den Namen "Mogul Voadin" und deutete dabei immer auf den Hirschen, den er auf den Boden gezeichnet hatten. Wir hatten alle keine Ahnung was er uns mitteilen wollte, und bevor wir uns umsahen, waren die 3 Reiter auch schon wieder verschwunden. Sehr seltsam das ganze. Was mir im Nachhinein noch auffiel, als wir vor ein paar Tagen die Leiche der Tochter fanden, sahen wir im Dunkeln auch schon 3 Reiter vor den Nordtoren, vor denen wir damals flüchteten als Sie uns sahen... Suchen die 3 Reiter uns schon so lange? Ich werde versuchen Kontakt mit XXX aufzunehmen, um zu erfahren was die drei von mir wollten, aber als erstes werden wir unser Rittergut aufsuchen.

Langsam zogen wir in das Kriegsgebiet. Die Armut war für uns alle sehr erschreckend, Menschen auf der Flucht ohne Hab und Gut auf der Suche nach ein bisschen was zu essen kamen uns immer wieder entgegen.

Nach mehreren Tagen der Reise kamen wir an eine Zollstelle des Kaisers. Dem Auftreten der Soldaten zufolge handelte es sich wahrlich um Soldaten des Kaisers, auch die prächtig verzierten Uniformen liesen keinen Zweifel aufkommen, das es sich vielleicht doch um Gauner handelte.

Während der Soldat der uns inspizierte kein Geld für uns haben wollte, nannte er für den Waren auf dem Wagen des Händlers eine sehr hohe Summe, welche sich der Händler nicht leisten konnte.

Justin hatte eine geniale Idee und überzeugte den Soldaten das unser Priester Herbert doch für die Menschen im Kriegsgebiet Hoffnung und Segen bringt. Und das durch Ihn die Menschen wieder an Gott glauben können. Das überzeugte den Soldaten, und er lies und missmutig ohne Zollzahlung passieren.


Stichpunkte:

Tags drauf sind wir dann in XXX angekommen...

Tag der Öffnung des Grabes

Münze und Zettel aus dem Grab gefallen
Preymsl konnte es entziffern
Proviant gekauft

Richtung norden auf floss aufgebrochen; vom Ufer mit Speeren beschossen .

Dann kamen wir um die Biegung um das erste mal einen Blick auf unser Rittergut zu werfen... to be continued...